Gedeckter Frühstückstisch mit regionalen Produkten in einer kleinen Pension am Morgen
Workshop für Gastgeberinnen und Gastgeber

Ein Gästeerlebnis, das man nicht vergisst.

Drei Abende für Betreiberinnen und Betreiber kleiner Pensionen und Ferienwohnungen. Es geht um die Details, die aus einem Aufenthalt eine Erinnerung machen: Ankunft, Tisch, Wort und Abschied.

Format Drei Abende
Gruppengröße Bis 14 Personen
Ort Stuttgart oder inhouse
Worum es geht

Fünf-Sterne-Bewertungen entstehen nicht durch Zufall.

Gäste bewerten selten die Ausstattung allein. Sie bewerten, wie sie sich gefühlt haben: willkommen, gesehen, gut informiert, ernst genommen bei einem Problem. Genau an diesen Punkten setzt der Workshop an.

In vielen kleinen Häusern ist das Wissen längst vorhanden, es ist nur nicht systematisiert. Der erste Eindruck bei der Ankunft wird dem Zufall überlassen. Die Zimmermappe enthält Prospekte, die niemand liest. Das Frühstück ist gut gemeint, aber austauschbar. Beschwerden werden erst behandelt, wenn sie bereits online stehen. Und der Abschied verläuft wie eine Nebensache.

Über drei Abende arbeiten wir diese fünf Bereiche konkret durch, mit Beispielen aus der Praxis kleiner Beherbergungsbetriebe und mit Material, das direkt im eigenen Haus angewendet werden kann.

„Der Unterschied zwischen einem netten Aufenthalt und einer Bewertung, die andere Gäste anzieht, liegt selten im Budget. Er liegt in der Reihenfolge der kleinen Dinge.“ Aus der Workshop-Einführung, Abend 1

Der Workshop ersetzt keine betriebswirtschaftliche Beratung und verspricht keine bestimmte Bewertungszahl. Er vermittelt eine Systematik, die jede Betreiberin und jeder Betreiber individuell an das eigene Haus anpasst.

Gastgeberin begrüßt ankommende Gäste an der Rezeption einer kleinen Pension
Fünf Bereiche

Woran ein Aufenthalt tatsächlich gemessen wird

Jeder dieser Bereiche wird an einem der drei Abende praktisch bearbeitet, mit konkreten Vorlagen und Beispielen.

01

Der erste Eindruck bei der Ankunft

Die ersten drei Minuten prägen die Wahrnehmung des gesamten Aufenthalts. Wir arbeiten heraus, wie Empfang, Übergabe und Zimmerbetreten bewusst gestaltet werden, ohne dass es aufgesetzt wirkt.

02

Persönliche Empfehlungskarten

Statt eines Prospektstapels: handgeschriebene oder individuell zusammengestellte Empfehlungen, die zur jeweiligen Gästegruppe passen. Wir zeigen, wie sich das ohne großen Mehraufwand einrichten lässt.

03

Frühstück mit regionalen Produkten

Regionale Erzeugnisse erzählen eine Geschichte über die Gegend. Wir besprechen Auswahl, Präsentation und Kommunikation am Tisch, angepasst an Betriebsgröße und Küchenkapazität.

04

Kommunikation, die Probleme löst

Die meisten negativen Bewertungen entstehen aus einem ungelösten Moment während des Aufenthalts. Wir üben Gesprächsmuster, die ein Anliegen auffangen, bevor es zur Bewertung wird.

Ablauf

Drei Abende, klar strukturiert

Der Workshop verteilt sich über drei Termine im Abstand von jeweils ein bis zwei Wochen, mit Zeit zum Ausprobieren im eigenen Betrieb dazwischen.

V
Vorbereitung

Kurzer Fragebogen vorab

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer beschreibt kurz die Ausgangslage im eigenen Haus: Zimmerzahl, Gästestruktur, bisherige Erfahrungen mit Bewertungsplattformen. Das gibt den Abenden eine konkrete Grundlage statt allgemeiner Theorie.

1
Abend 1

Ankunft und Empfehlungskarten

Wir zerlegen den Ankunftsmoment in seine einzelnen Schritte und entwickeln pro Betrieb eine passende Empfangsroutine. Im zweiten Teil entstehen erste Entwürfe persönlicher Empfehlungskarten.

2
Abend 2

Frühstück und Kommunikation

Gestaltung eines Frühstücksangebots mit regionalen Produkten, angepasst an Küche und Budget. Anschließend: Gesprächstechniken, mit denen sich ein aufkommendes Problem im Gespräch auflösen lässt, bevor es zur schriftlichen Bewertung wird.

3
Abend 3

Abschiedsroutine und Zusammenführung

Entwicklung einer Abschiedsroutine, die zum eigenen Haus passt. Zum Abschluss werden alle fünf Bereiche zu einer zusammenhängenden Gästereise verbunden, die jede Teilnehmerin individuell mitnimmt.

N
Nachbereitung

Austausch nach einigen Wochen

Ein kurzer schriftlicher Austausch nach vier bis sechs Wochen zur Anwendung im Alltag, mit Raum für offene Fragen aus der Praxis.

Impressionen

Aus der Praxis kleiner Häuser

Die Trainerinnen

Vier Perspektiven aus der Beherbergungspraxis

Jede Trainerin bringt einen eigenen Schwerpunkt in die drei Abende ein, von Kommunikation über Kulinarik bis Raumgestaltung.

Porträt von Carolin Vogt, Trainerin für Gastgeberqualität

Carolin Vogt

Workshop-Leitung, Gastgeberinnen-Coaching

Über zwölf Jahre Erfahrung in der Führung kleiner Häuser, seit 2019 in der Weiterbildung für Beherbergungsbetriebe tätig.

Porträt von Meike Sandner, Trainerin für Kommunikation und Beschwerdemanagement

Meike Sandner

Kommunikation und Beschwerdemanagement

Beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Gesprächsführung im Dienstleistungsbereich, mit Schwerpunkt auf frühzeitiger Problemlösung.

Porträt von Johanna Reutter, Trainerin für Kulinarik und regionale Produkte

Johanna Reutter

Kulinarik und regionale Produkte

Ausgebildete Köchin mit Fokus auf regionale Erzeuger und deren Einbindung in kleine Frühstückskonzepte.

Porträt von Petra Lindqvist, Trainerin für Raum- und Ankunftsgestaltung

Petra Lindqvist

Raum- und Ankunftsgestaltung

Innenarchitektin mit Erfahrung in der Gestaltung von Empfangsbereichen kleiner Häuser und Ferienwohnungen.

Alle Trainerinnen im Detail

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Der Workshop findet in kleinen Gruppen statt. Melden Sie sich für Informationen zu aktuellen Terminen und zur Durchführung inhouse in Ihrem Betrieb.